foto


Tom Heithoff                Hörspielautor/ Regie/ Musik                 Übersetzer

Die Übel bleiben doch immer unter ihren Möglichkeiten.



           
                  
                        
                                                          AKTUELL

 

Leben und leben lassen (gekürzte Fassung ca. 30 min)

Sendung am Dienstag, 13.3. | 19.20 Uhr | SWR2 Tandem





Vita        Auszeichnungen
Sendungen


Übersetzungen


Kontakt


fisch3.jpg
   
    

Leben und leben lassen

Länge: 46’20’’

Autorenproduktion/Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff ( 2011)
Mit Lorenz Eberle (Frauenmörder), Timo Sturm (Totreder), Thomas Schumacher (Schülerquäler), Tom Heithoff (Jogger)

Ein Ehemann verbuddelt am Ende seine Frau im Wald. Ein Lehrer drangsaliert seine Schüler. Ein Schwätzer unterdrückt seine bessere Hälfte auf subtilere Weise. Und dann läuft da noch einer in Joggingschuhen durch die Gegend und tut sich selbst Gewalt an. Auch das geht nicht richtig gut aus. Vier sich kreuzende Lebensgeschichten zwischen realer Gewalt und absurder Phantasie.




foto
 
1. Preis beim Berliner Hörspielfestival 2009 
1. Preis beim Leipziger Hörspielsommer 2009 (Kategorie Beste Geschichte)

Hundelebensberatung


Länge: 49' 29''
Autorenproduktion/Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2009)
Mit Dominik Stein, Lorenz Eberle, Christine Winkelvoss, Helmut Winkelvoss, Tom Heithoff

Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-4-Empfänger (der arme Hund) bekommt als Eingliederungsmaßnahme einen Köter (auch das ein armer Hund) aufgedrückt. Leider hasst er die Viecher. Der Beamte vom Arbeitsamt (das ist jetzt schon der dritte arme Hund) muss die absurde Maßnahme rechtfertigen. Ein Hundepsychologe und eine Tierheimberaterin geben flankierende Auskünfte zum Thema. Und es wird klar: Unser Hundeleben wird erst durch die richtige Beratung richtig schlecht.

Aus der Begründung der Jury Leipzig (mit Antje Vowinckel u.a.) : "Heithoff gelingt es meisterlich, die innere Dynamik dieses unfreiwilligen Beratungsgesprächs zu etablieren und – im Gegensatz zu manch anderem Stück des Wettbewerbs – auch über 45 Minuten zu entfalten und zu variieren. Heithoff verteilt seine Sympathie nahezu gleich zwischen den beiden Protagonisten, versteckt sich nicht hinter sorgsam ventilierter Political correctness, sondern spielt einfallsreich und detailgenau mit landläufigen Vorbehalten und Klischees."
Aus der Begründung der Jury Berlin (mit Jochen Meißner, Barbara Meerkötter, Alexander Schuhmacher u.a.) : "Dass ein Klient, der es zu einer gewissen Meisterschaft in hinhaltendem Widerstand gebracht hat, es seinem Fallmanager  nicht allzu einfach machen wird, ist der Treibstoff, der die Dialoge ins Absurde treibt, ohne im Bloß-Komischen, das lediglich auf Pointen aus ist, stecken zu bleiben. Die Genauigkeit in der Improvisation, sowie die Kommentare der "Experten" verleihen dem Stück einen hohen Grad an Plausibilität und Realismus..." 

Ursendung am 15. Februar 2010 um 0 Uhr 05 im Deutschlandradio Kultur -
4. November, 18 Uhr, SR 2    -    9. November, 23 Uhr, WDR 1live




foto
 
Gewinner des  ORF - Hörspielpreises Track 5'  2009  

Dreck


Länge: 7  Minuten
Autorenproduktion/Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2009)
Mit Julia Garraio, Jan Hennings, Niki Kandioler, Franco Stirpe, Friederike Teuber, Ursel Zetzsche, Tom Heithoff

Sie sind winzigklein, machen keinen Lärm und verstecken sich am liebsten im Bett, im Spülschwamm oder im Kühlschrank. Bakterien und Milben sind unsere täglichen ungeliebten Lebensbegleiter. Ignorieren oder Totschlagen? Das ist hier die Frage. Feudelnde Hausfrauen und -männer sprechen über ihr Verhältnis zu den angstauslösenden Kleinstorganismen. Überlebensstrategien zwischen Sagrotan und Gelassenheit.

Sendung am 3. März 2009 um 21 Uhr auf ORF 1




foto
2. Preis beim  Berliner Hörspielfestival 2008 

Ganz neue Männer


Länge: 15  Minuten
Autorenproduktion/Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2008)
Mit Dominik Stein, Jan Hennings, Karine Winkelvoss, Tom Heithoff

Eine Eckkneipe am Berliner Hermannplatz mausert sich zum Umschlagplatz für Haushaltsfragen. Eine neue Generation von Biertrinkern macht sich am Tresen breit. Man redet nicht mehr über Autos und Frauen, sondern über Staub und Bakterien. Sowas gab's früher nicht. "Ganz neue Männer", staunt die Wirtin. Und die muss es ja wissen oder?  Drei fiktive Episoden aus dem Eckkneipenmillieu.
  



foto
Finalist beim artmix-Wettbewerb 2008 des Bayerischen Rundfunks 'Imaginäre Landschaften' .

Domstadtlandschaftslabyrinth


Länge: 3' 33''


Autorenproduktion/ Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2008)

Mit Ercan Aker, Lorenz Eberle, Tom Heithoff, Frédéric Fruteau de Laclos, Patricia Gavilanes, Anne Teulade, Karine Winkelvoss, Nicolas Zorbas


Ein Mann sucht den Dom. Doch niemand kann ihm helfen. Die Passanten kennen sich nicht aus oder suchen selbst etwas anderes. Eine einfache Frage provoziert ein absurdes Auskunftsgeflecht, in dem sich der Held immer mehr verfängt. Der totalen Verwirrung folgt jedoch eine überraschende Erkenntnis.
 

Sendung am 28.November 2008 auf BR 2 artmix 20 Uhr 30



foto_lor
Gewinner des Hörspiel-Nachwuchspreises der Leipziger Buchmesse 2007

Gelöst, entspannt und locker


Länge: 16' 21''
Autorenproduktion/ Skript, Regie: Tom Heithoff (2007)
Mit Lorenz Eberle, Tom Heithoff, einem Jahrmarktsarbeiter und der Stimme eines Entspannungstrainers.

Kann man beim Aufschlagen einer Zeitung locker bleiben? Oder bei der täglichen Fahrt mit der S-Bahn? Gründe, die Fassung zu verlieren, gibt es massenhaft. Wie gut, dass die Zwischenrufe des Entspannungstrainers das Schlimmste verhüten. Nur bei einem hilft auch das nichts mehr. Er landet in der Psychiatrie - stellvertretend für uns alle.

Sendung SWR 2 am  22. Januar 2008  22 Uhr

                                             
        
Gelöst, entspannt und locker befindet sich in guter Gesellschaft auf der CD Pressplay 2  Anthologie der freien Hörspielszene, Mairisch Verlag Hamburg 2008.



foto
Nominiert für den ARD-Hörspielpreis "Premiere im Netz" 2007

Idiot des Jahres


Länge: 13 Minuten
Autorenproduktion/ Skript, Musik, Regie: Tom Heithoff (2007)
Ton: Thomas Schumacher und Tom Heithoff
Mit Lorenz Eberle, Tom Heithoff.

Er schaut nicht nach oben, wo alle hinwollen. Sein Blick geht nach unten. Dort verlaufen die Grenzen, die er überspringen will, wenn er versucht "immer noch 'n Stück blöder zu werden". Idiot ist für ihn kein Schimpfwort, sondern ein ehrenwerter Titel. Idiot des Jahres zu werden, ist sein Traum (man sieht: auch Idioten sind nicht frei von Eitelkeit). Endlich hat er die verdiente Anerkennung samt Trophäe erhalten. Die Auszeichnung gilt einem, der seit 18 Jahren im Keller arbeitet und kein Licht und kein Land mehr sieht. Ein verkehrter Preisträger gibt in diesem halb surrealistischen Fast-Monolog Auskunft.

Sendung SWR 2 am  22. Januar 2008  22 Uhr





              Hörstücke in chronologischer Reihenfolge:


0. Plato 

(1973, 60 Minuten) Kassetten-Hörspiel, das aus der 1800maligen Wiederholung des Wortes PLATO besteht. Lehrstück für einen depressiven Graupapagei, der auf diese Weise endlich seinen Namen lernen sollte, was er aber nicht tat, sondern stattdessen noch depressiver wurde. Der Autor lernte dagegen viel über die begrenzte Wirksamkeit von Hörspielen. Stück ist verschollen.


Diesem künstlerisch-zoologischen Misserfolg folgte eine 30 Jahre währende schöpferische Hörspielpause.



1. Flugzeug

Länge: 5' 12''
Autorenproduktion/ Skript, Regie: Tom Heithoff (2003)
Mit Frederic Fruteau de Laclos und Anne Teulade

Eine schöne Stewardess macht den Fluggast ganz konfus. Er bestellt und bestellt, um sie in seiner Nähe zu haben: Apfel, Bratwurst, Wackelpudding. Doch schon sind sie gelandet, und die Stewardess hat noch nicht mal die Tabletts eingesammelt. Eine komische, traurige Begegnung über den Wolken.

Finalist beim Kurzhörspielwettbewerb des ORF 2005
Ursendung ORF 1  26. März 2005 (14 Uhr)



2. Hauptpost

Länge: 1' 37'' 
Autorenproduktion (Collage)/ Idee, Sound, Musik: Tom Heithoff (2003)
Mit Karine Winkelvoss (Geige)  und Bénédicte Savoy (Trompete)

Wie komme ich zur Hauptpost? Eine Frau im Auto fragt nach dem Weg. Sprechübungen  eines Deutschkurses entwickeln sich zu einer absurden Alltagsszene mit Hupkonzert.

Uraufgeführt beim "Hörspielkino unterm Sternenhimmel" im Zeiss-Großplanetarium Berlin am 19. November 2004. Die Langversion unter dem Titel "Wer nicht fragt, der nicht gewinnt", Länge: 3'35'', wurde urgesendet im RBB KULTURRADIO am 28. Februar 2005 (13 Uhr 15)


3. Polizei

Länge: 2' 02''
Autorenproduktion (Collage)/ Idee: Tom Heithoff (2004)

Die Polizei - dein Freund und Helfer? Nicht immer. Hier wird die Wache zu einem Irrenhaus. Eine Handtasche ist gestohlen worden. Am Ende glaubt die Bestohlene, selbst verschwunden zu sein.

Ursendung  RBB KULTURRADIO 4. März 2005 (13 Uhr 15)


4. Taxi

Länge: 10' 31''
Autorenproduktion/ Skript, Stimmen, Regie: Tom Heithoff (2004)

Er sitzt im Taxi. Er ist pleite. Er kommt aus der Spielbank. Ohne Punkt und Komma redet der Fahrgast über Dampfbügeleisen, verrostete Schuhcremedosen und andere zentrale Lebensprobleme. Der Taxifahrer hat alle Mühe, das anwachsende  Geschwall abzuwehren. Am Ende sind seine Nerven so angegriffen, dass es für ihn kein happy-end gibt.

2. Platz beim PLOPP! Wettbewerb der Akademie der Künste 2004
Ursendung Deutschlandradio 3. Januar 2005 (00 Uhr 05)



5. Schöne Grüße, Euer W.

Länge: 5' 51''
Autorenproduktion/ Skript, Stimme, Ton, Regie: Tom Heithoff (2004)

Nur noch wenige Tage - dann kommen die Freunde aus dem Urlaub zurück. Zu dumm, dass deren Wohnung, in der er die Blumen gießen sollte, kaum noch wiederzuerkennen ist. Einiges ist schiefgelaufen. Deshalb schreibt er einen Brief an die Noch-Urlauber, um sie vorzubereiten auf den veränderten Zustand ihres Zuhauses.

Ursendung ORF 1  9. April 2005 (14 Uhr)
Stück ist auf der CD Pressplay 1 - Anthologie der freien Hörspielszene, Mairisch Verlag Hamburg



6. Frau Schruppke

Länge: 7' 25''  (auch  5' 32'')
Autorenproduktion/ Skript, Musik, Regie: Tom Heithoff (2005)
Mit Dominik Stein, Karine Winkelvoss, Tom Heithoff und zwei Enten

Für Frau Schruppke ist dieser Tag ein ganz besonderer Tag. Sie wird von ihrem angehimmelten Chef auf sein Boot eingeladen. Der Chef aber hat alles andere als amouröse Absichten. Die Geschäfte laufen schlecht und  Frau Schruppke, seine Sektretärin, tippt ihm sowieso nicht schnell genug. Irgendwann wird ihr klar, dass er sie loswerden will. Und dann verwandelt sich die naive Frau Schruppke plötzlich in eine stille Rächerin. Dabei schreckt sie nicht einmal ihr eigener Untergang.

Ursendung ORF 1  26. März 2005 (14 Uhr)


7. Geschirrspülmittel

Länge: 4' 10''
Autorenproduktion/ Skript, Musik, Regie: Tom Heithoff (2005)
Mit Frederic Fruteau de Laclos, Karine Winkelvoss, Tom Heithoff

Das Wort Geschirrspülmittel hat es in sich. Vor allem für den ausländischen Kaufhausbesucher. Deswegen übt er im Gehen die Aussprache. Auf dem Weg in die (ebenso schwer auszusprechende) Haushaltswarenabteilung verliebt sich der etwas trottelige Fremde in die Verkäuferin. Er will ihr schließlich sogar sein Geschirr zeigen. Ein   kleines melancholisches Abenteuer zwischen Spülmitteln und Nußknackerwerbung.

Finalist beim Kurzhörspielwettbewerb des ORF 2006
Ursendung ORF 1  29. 4. 2006  (14 Uhr 05)


8. Ein perfektes Paar

Länge: 14' 05''
Autorenproduktion/ Text, Musik, Regie: Tom Heithoff (2005)
Mit Timo Sturm und Karine Winkelvoss

Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Zuhören. Wenn seine Frau am Schreibtisch sitzt und tippt, bekommt er eine Gänsehaut. Das war früher anders. Seine erste Frau machte Lärm, wenn sie arbeitete. Grund genug, sich scheiden zu lassen. Mit seiner jetzigen Frau aber ist es das reinste Glück. Behauptet er. Wortreich spricht er über den Genuss der zarten Geräusche. Seiner Frau gefällt das gar nicht.

Finalist des Leipziger Hörspielsommers 2006



9. Jahrmarktsbellen

Länge: 7' 18''
Autorenproduktion/ Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2005)
Mit Jahrmarktsarbeitern der Neuköllner Maientage 2005 in der Berliner Hasenheide

Ein akustischer Schimpfreigen mit Jahrmarktsmusike. Hilfsarbeiter und Tagelöhner kommentieren die Wiedervereinigung. Akustische Momentaufnahmen aus einer Welt, in der nicht parliert, sondern gebellt wird.

Ursendung  SWR 2   9. Dezember 2005  (14 Uhr)



10. Zu heiß gebadet

Länge: 7' 20''
Autorenproduktion/ Text, Musik, Regie: Tom Heithoff (2005)
unter Verwendung von (neu gemischtem) Originalton (Nachrichtensprecher Volker Andreas Thieme). Mit Karine Winkelvoss und Tom Heithoff

Nach einem längeren Verschwinden nimmt der Held ein Bad. Da er schon lange keine Nachrichten mehr gehört hat, schaltet er das Radio ein. Und da klatschen so unglaubliche Meldungen auf ihn ein, daß er seinen Ohren nicht traut. Geht hier denn alles drunter und drüber? Ältere Arbeitslose sollen abgeschoben werden. Das amerikanische Militär bekämpft aufständische Arbeitslose. In der Bundesagentur für Arbeit geht eine Bombe hoch. Seine Frau Olga versteht nicht, warum ihr Mann so aufgeregt ist. Hat er etwa nur zu heiß gebadet? Eine fiktive Zeitanalyse für einen Badewanneninsassen.

Ursendung SWR 2 21. 7. 2006  (14 Uhr 05)



11. Scholle gibt einen Rat 

Länge: 3' 20''
Autorenproduktion/  Skript, Sound, Regie: Tom Heithoff (2006/8)
Mit Klaus Massa, Timo Sturm, Friederike Teuber

Eine kurze Auskunft nur will der Anrufer vom Rechtsanwalt. Es geht um sein Testament.  Aus Rechtsanwalt Scholles Mund ergießt sich ein Schwall von juristischen Unverständlichkeiten. Der Anrufer bleibt ratlos zurück, niedergeschmettert vom Juristen(deutsch).

Ursendung SWR 2  4.3.2009  (22 Uhr 05)



12. Ohrstöpsel oder Die neuen Rasierapparate sind so laut

Länge: 3' 03''
Autorenproduktion/ Text, Musik, Ton, Regie : Tom Heithoff (2006/8)
Mit Lorenz Eberle, Ursel Zetzsche, Peter Kosfeld, Thomas Schumacher, Tom Heithoff

Lärm, wohin man hört. Und jetzt auch noch beim Rasieren. Der neue Apparat ist so laut, dass der Held sich beim Rasieren die Ohren zuhalten muß. Umtauschen also. Doch der Verkäufer sperrt sich. Die sind alle so laut, sagt er. Der Trend gehe zur Lautstärke, da könne man nichts machen. Die einzige Rettung sind Ohrstöpsel. Die sind offenbar nicht nur für ihn unentbehrlich, sondern auch für Kaufhausangestellte.



13. Schlaf, Wärter, schlaf

Länge: 3' 04''
Autorenproduktion/ Skript, Ton, Regie: Tom Heithoff (2007)
Mit  Wiener Museumsbesuchern, Tom Heithoff

Konzentrierte Stille im Kunsttempel? Davon kann keine Rede sein.  Drei Minuten, die deutlich machen, warum es dem armen Museumswärter nicht gelingen kann, während der Arbeit zu schlafen. Nicht einmal am Sonntag.

Ursendung  BR 2   7. 9. 2007 um 20 Uhr 30 (Hörspiel-Artmix)
Das Stück wurde in die  artmix.galerie des Bayerischen Rundfunks aufgenommen



14. Gelöst, entspannt und locker

Länge: 16' 30''
Autorenproduktion/ Skript, Ton, Klänge, Regie: Tom Heithoff (2007)
Mit Lorenz Eberle, Tom Heithoff, einem Jahrmarktsarbeiter und der Stimme eines Entspannungstrainers

Kann man beim Aufschlagen einer Zeitung locker bleiben? Oder bei der täglichen Fahrt mit der S-Bahn? Gründe, die Fassung zu verlieren, gibt es massenhaft. Wie gut, dass die Zwischenrufe des Entspannungstrainers das Schlimmste verhüten. Nur bei einem hilft auch das nichts mehr. Er landet in der Psychiatrie  stellvertretend für uns alle.

Ursendung SWR 2 Dschungel
22.1.2008  (22Uhr 05)
Das Stück gewann den Internationalen Hörspiel-Nachwuchswettbewerb der Leipziger Buchmesse 2007




15. Idiot des Jahres

Länge: 13 Minuten
Autorenproduktion/ Skript, Musik, Regie: Tom Heithoff (2007)
Ton: Thomas Schumacher und Tom Heithoff
Mit Lorenz Eberle, Tom Heithoff

Er schaut nicht nach oben, wo alle hinwollen. Sein Blick geht nach unten. Dort verlaufen die Grenzen, die er überspringen will, wenn er versucht "immer noch 'n Stück blöder zu werden". Idiot ist für ihn kein Schimpfwort, sondern ein ehrenwerter Titel. Idiot des Jahres zu werden, ist sein Traum (man sieht: auch Idioten sind nicht frei von Eitelkeit). Endlich hat er die verdiente Anerkennung samt Trophäe erhalten. Die Auszeichnung gilt einem, der seit 18 Jahren im Keller arbeitet und kein Licht und kein Land mehr sieht. Ein verkehrter Preisträger gibt in diesem halb surrealistischen Fast-Monolog Auskunft.

Ursendung SWR 2 Dschungel 22.1.2008  (22Uhr 05)
Nominiert für den ARD-Hörspielpreis "Premiere im Netz" 2007
 
 

16.
  Ganz neue Männer

Länge: 15  Minuten
Autorenproduktion/Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2008)
Mit Dominik Stein, Jan Hennings, Karine Winkelvoss, Tom Heithoff

Eine Eckkneipe am Berliner Hermannplatz mausert sich zum Umschlagplatz für Haushaltsfragen. Eine neue Generation von Biertrinkern macht sich am Tresen breit. Man redet nicht mehr über Autos und Frauen, sondern über Staub und Bakterien. Sowas gab's früher nicht. "Es sind ganz neue Männer", staunt die Wirtin. Und die muss es ja wissen oder?  Drei fiktive Episoden aus dem Eckkneipenmillieu.

Das Stück gewann den 2. Preis beim  Berliner Hörspielfestival 2008  

 
17. Domstadtlandschaftslabyrinth (auch unter dem Titel Dom)

Länge: 3' 33''

Autorenproduktion/ Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2008)

Mit Ercan Aker, Lorenz Eberle, Tom Heithoff, Frédéric Fruteau de Laclos, Patricia Gavilanes, Anne Teulade, Karine Winkelvoss, Nicolas Zorbas


Ein Mann sucht den Dom. Doch niemand kann ihm helfen. Die Passanten kennen sich nicht aus oder suchen selbst etwas anderes. Eine einfache Frage provoziert ein absurdes Auskunftsgeflecht, in dem sich der Held immer mehr verfängt. Der totalen Verwirrung folgt jedoch eine überraschende Erkenntnis.
 

Finalist beim artmix-Wettbewerb 2008 des Bayerischen Rundfunks 'Imaginäre Landschaften'
Ursendung BR2 hörspielartmix am 28.11.2008 um 20 Uhr 30



18. Urlaubswetter

Länge: 5' 08''

Autorenproduktion: Tom Heithoff (2008)

Mit Jan Hennings, Ursel Zetzsche, Tom Heithoff und O-Tönen aus dem swr2-Dokublog

Manche Urlauber haben immer Pech. Sie fahren grundsätzlich in den Regen. Was steckt dahinter? Zufall oder System? Gar ein gemeines Reisebüro?

Sendung am 17. November 2008 um 22 Uhr 05 auf swr 2



19. Er denkt

Länge: 6'56''
Autorenproduktion/ Skript, Regie: Tom Heithoff (2009).. Musik: Thomas Schumacher.
Sprecher: Lorenz Eberle, Tom Heithoff.
 

Sein Freund L. sagt, besoffen lasse es sich besser denken. Na gut. Ab in die Kneipe also und den Schädel vollgefüllt. Mal sehen, was passiert. Ein Zeugenbericht über den Denkversuch von L., der nachdenkt oder vor sich hin denkt. Doch vielleicht denkt sich der Erzähler auch alles nur aus.


20. Dreck

Länge: 6' 59''
Autorenproduktion / Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2009)

Mit Julia Garraio, Jan Hennings, Niki Kandioler, Franco Stirpe, Friederike Teuber, Ursel Zetzsche, Tom Heithoff

Sie sind winzigklein, machen keinen Lärm und verstecken sich am liebsten im Bett, im Spülschwamm oder im Kühlschrank. Bakterien und Milben sind unsere täglichen ungeliebten Lebensbegleiter. Ignorieren oder Totschlagen? Das ist hier die Frage. Feudelnde Hausfrauen (auch die männlichen) sprechen über ihr Verhältnis zu den angstauslösenden Kleinstorganismen. Überlebensstrategien zwischen Sagrotan und Gelassenheit.


1. Preis beim  track' 5 - Wettbewerb des ORF 2009
Ursendung  orf1 Hörspielmagazin am 3.3. 2009 um 21 Uhr




21. Hundelebensberatung

Länge: 49' 29''
Autorenproduktion / Skript, Ton, Musik, Regie: Tom Heithoff (2009)

Mit Dominik Stein, Lorenz Eberle, Helmut Winkelvoss, Christine Winkelvoss, Tom Heithoff

Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-4-Empfänger (der arme Hund) bekommt als Eingliederungsmaßnahme einen Köter (auch das ein armer Hund) aufgedrückt. Leider hasst er die Viecher. Der Beamte vom Arbeitsamt (das ist jetzt schon der dritte arme Hund) muss die absurde Maßnahme rechtfertigen. Ein Hundepsychologe und eine Tierheimberaterin geben flankierende Auskünfte zum Thema. Und es wird klar: Unser Hundeleben wird erst durch die richtige Beratung richtig schlecht.


1. Preis beim  Leipziger Hörspielsommer 2009 (Kategorie Beste Geschichte)
1. Preis beim  Berliner Hörspielfestival 2009 



22. Märchen

Länge: 2' 45''
Autorenproduktion /Text, Musik, Regie: Tom Heithoff (2011)

Mit Tom Heithoff und Juliette

Es war einmal. So fängt's auch hier an. In diesem Märchen gibt's zwar einen Ofen, aber  keine böse Hexe, nur eine böse Bäckerin und eine hungrige Katze. Sterben muss niemand, und nach drei Minuten ist schon alles vorbei.

 
Finalist beim  track' 5 - Wettbewerb des ORF 2011


23. Leben und leben lassen

Länge: 46' 20''
Autorenproduktion /Skript, Musik, Regie: Tom Heithoff (2011)

Mit  Lorenz Eberle als Frauenmörder, Timo Sturm als Totreder, 
Thomas Schumacher als Schülerquäler, Tom Heithoff als Jogger

Ein Ehemann verbuddelt am Ende seine Frau im Wald. Ein Lehrer drangsaliert seine Schüler. Ein Schwätzer unterdrückt seine bessere Hälfte auf subtilere Weise. Und dann läuft da noch einer in Joggingschuhen durch die Gegend und tut sich selbst Gewalt an. Auch das geht nicht richtig gut aus. Vier sich kreuzende Lebensgeschichten zwischen realer Gewalt und absurder Phantasie

Uraufführung im Abendprogramm des Leipziger Hörspielsommers 

Ursendung SWR 2 Tandem am 13.3.2012 um 19 Uhr 20 (vom Autor gekürzte Fassung)


24. Salzwasser

Länge: 15 Min.
Autorenproduktion/ Skript/ Musik/ Regie: Tom Heithoff (2011)


Mit Helmut Winkelvoss, Tom Heithoff

Gesang: Helmut Winkelvoss, Herbert Enger

Der Herr leidet unter dem Problem, dass er sein vieles Geld ausgeben muss. Gar nicht so einfach. Wie gut, dass es Jachten gibt. Die bringen Bewegung auf dem Konto. Nachteil: Man braucht einen Knecht für die Drecksarbeit. Der muss die Muscheln vom Rumpf kratzen und fragt sich, warum der Herr sich immer neue Jachten kauft, anstatt ihn fürstlich zu entlohnen. Aber immerhin bezahlt er überhaupt etwas, und das macht die Sache kompliziert. Denn wenn der Knecht gegen den Herrn wäre, wäre er auch gegen seine Bezahlung.Am Ende jedes Sommers wird der Knecht über Bord geworfen und soll nach Hause schwimmen. So lernt er was fürs Leben. Und vielleicht wird auch er irgendwann ein Herr. Doch der Knecht sitzt am Ende immer noch am Strand einer einsamen Insel.

Nominiert für den ARD-Preis „Premiere im Netz“ 2011

Ursendung swr2 Tandem 10. Januar 2012 um 19 Uhr 20



25. Akkordeonistenvernichtung

Länge: 6'46''

Sprecher Lorenz Eberle, Tom Heithoff

Skript, Regie: Tom Heithoff

Autorenproduktion 2012

Er sitzt unter dem Fenster und lärmt von morgens bis abends. Der Akkordeonist kennt kein Erbarmen. Der Mieter darüber kann nicht mehr. Ein Gespräch über eine mögliche oder unmögliche Akkordeonistenvernichtung.

Nominiert für den track'5 Hörspielpreis des ORF 2012